Dubiose Briefe privater Messstellenbetreiber zum Einbau von Smart Meter

07.10.2026

In Südniedersachsen sind derzeit Schreiben von privaten Messstellenbetreibern zum Einbau intelligenter Messsysteme, sogenannter Smart-Meter, im Umlauf. Als Absender tauchen oft Bezeichnungen wie „DMG Deutsche Messwesen GmbH“ oder auch „metrify smart metering GmbH“ auf. 

Diese Briefe sorgen bei vielen Menschen für Verunsicherung und werfen Fragen auf, berichtet Lars von Minden zuständig für die Unternehmenskommunikation bei den Gemeindewerken Bovenden (GWB). Auch andere Energieversorger bundesweit warnten bereits vor diesen dubiosen Machenschaften. 

Die Post erweckt den Eindruck einer behördlichen Aufforderung, kurzfristig den Einbau eines intelligenten Messsystems (Smart-Meter) zu beauftragen. Christian Politz als Teamleiter Messstellenbetrieb bei den GWB stellt klar: „Falls in Bovenden ein solches Schreiben im Briefkasten auftaucht, handelt es sich hierbei um ein freiwilliges, rein kommerzielles Werbeangebot eines privaten Anbieters und nicht um ein offizielles Schreiben des örtlich verantwortlichen Netzbetreibers.“ Die Gemeindewerken Bovenden stehen in keinerlei geschäftlicher oder partnerschaftlicher Beziehung zu den Versendern der Werbesendungen.

Von Minden erläutert: „Als grundzuständiger Messstellenbetreiber in Bovenden sind die GWB gesetzlich für den Betrieb und die schrittweise Modernisierung der Stromzähler verantwortlich. Und dies vollkommen unabhängig davon, wer den Strom an die Haushalte und Unternehmen liefert.“ 

Der Smart-Meter-Rollout ist ein streng gesetzlich geregelter Prozess. Steht bei einem Kunden ein Zählerwechsel an, informieren die Gemeindewerke Bovenden die Haushalte stets rechtzeitig und stimmen die nächsten Schritte direkt mit den Betroffenen ab. 

Für Haushalte gibt es keine allgemeine Pflicht, selbst aktiv einen Smart-Meter zu bestellen, stellt Christian Politz klar: „Private Haushalte – egal ob Eigentümer oder Mieter – sind nicht verpflichtet, auf ein Werbeschreiben eines wettbewerblichen Messstellenbetreibers zu reagieren. Die Pflicht zum Rollout intelligenter Messsysteme trifft den grundzuständigen Messstellenbetreiber, nicht die Haushalte selbst. „Niemand muss unter Zeitdruck zusätzliche Verträge unterschreiben“, betont Politz. „Ein Wechsel des Messstellenbetreibers ist zwar rechtlich möglich, sollte aber niemals voreilig geschehen.“ 

Lars von Minden verweist hierzu auf aktuelle Warnungen der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Auf ihrer Website unter verbraucherzentrale-niedersachsen.de wurde Ende August ein Bericht zu den Smart-Meter Werbeschreiben wie von der DMG Deutsche Messwesen GmbH oder auch metrify smart metering GmbH veröffentlicht. Die Experten legen detailliert dar, dass private Angebote oft mit langen Vertragslaufzeiten und zusätzlichen Kosten verbunden sind. 

Die Gemeindewerke Bovenden raten daher ebenfalls dazu, keine Schriftstücke ungeprüft zu unterschreiben und den Einbau von Smart-Meter nicht direkt zu bestätigen. Stattdessen sollte man Angebote immer in aller Ruhe vergleichen und sich im Zweifel an ihre Gemeindewerke wenden. „Unsere Mitarbeitenden helfen Betroffenen in Bovenden und geben zu den weiteren Schritten gerne Auskunft“, so Christian Politz. 

Die Mitarbeitenden der Gemeindewerke Bovenden sind in ihren Geschäftsräumen  im Rathaus Bovenden montags, dienstags und donnerstags zwischen 7:30 Uhr und 16:00 Uhr sowie mittwochs und freitags zwischen 7:30 Uhr und 12:30 Uhr unter der Rufnummer 0551 900333-155 persönlich für Kundengespräche anzutreffen. Für telefonische Rückfragen ist das Team des Messstellenbetriebes unter der Rufnummer 0551 900333-118 erreichbar.

Informationen und FAQ

Wer ein irreführendes Schreiben zum Austausch von Stromzählern erhalten hat und unschlüssig ist, was zu tun ist, findet Hilfe auch hier auf unserer Website. Dort haben die Gemeindewerke Bovenden die häufigsten Fragen und Antworten zu den Briefen wettbewerblicher Messstellenbetreiber und dem Smart-Meter-Einbau übersichtlich zusammengestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Raum Northeim sind derzeit Schreiben von der „DMG Deutsche Messwesen GmbH“ zum Einbau intelligenter Messsysteme, sogenannter Smart-Meter, im Umlauf. Die Mitteilungen sorgen verstärkt für Verunsicherung bei der Bevölkerung in Northeim und werfen Fragen auf. 

„Seit einigen Tagen erreichen uns Hinweise und Anfragen aus der Bevölkerung zu der irreführenden Post“, berichtet Lars von Minden zuständig für die Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerken Northeim (SWN). Auch andere Energieversorger bundesweit warnten bereits vor diesen dubiosen Machenschaften.  

Die Briefe erwecken den Eindruck einer behördlichen Aufforderung, kurzfristig den Einbau eines intelligenten Messsystems (Smart-Meter) zu beauftragen. Christian Politz als Teamleiter Messstellenbetrieb bei den SWN stellt klar: „Es handelt sich hierbei um ein freiwilliges, rein kommerzielles Werbeangebot eines privaten Anbieters und nicht um ein offizielles Schreiben des örtlich verantwortlichen Netzbetreibers.“ Die Stadtwerke Northeim stehen in keinerlei geschäftlicher oder partnerschaftlicher Beziehung zu den Versendern.

Von Minden erläutert: „Als grundzuständiger Messstellenbetreiber in Northeim sind die SWN gesetzlich für den Betrieb und die schrittweise Modernisierung der Stromzähler verantwortlich. Und dies vollkommen unabhängig davon, wer den Strom an die Haushalte und Unternehmen liefert.“ 

Der Smart-Meter-Rollout ist ein streng gesetzlich geregelter Prozess. Steht bei einem Kunden ein Zählerwechsel an, informieren die Stadtwerke Northeim die Haushalte stets rechtzeitig und stimmen die nächsten Schritte direkt mit den Betroffenen ab. 

Für Haushalte gibt es keine allgemeine Pflicht, selbst aktiv einen Smart-Meter zu bestellen, stellt Christian Politz klar: „Private Haushalte – egal ob Eigentümer oder Mieter – sind nicht verpflichtet, auf ein Werbeschreiben eines wettbewerblichen Messstellenbetreibers zu reagieren. Die Pflicht zum Rollout intelligenter Messsysteme trifft den grundzuständigen Messstellenbetreiber, nicht die Haushalte selbst. „Niemand muss unter Zeitdruck zusätzliche Verträge unterschreiben“, betont Politz. „Ein Wechsel des Messstellenbetreibers ist zwar rechtlich möglich, sollte aber niemals voreilig geschehen.“ 

Lars von Minden verweist hierzu auf aktuelle Warnungen der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Auf ihrer Website unter verbraucherzentrale-niedersachsen.de wurde Ende August ein Bericht zu den Smart-Meter Werbeschreiben wie von der DMG Deutsche Messwesen GmbH oder auch metrify smart metering GmbH veröffentlicht. Die Experten legen detailliert dar, dass private Angebote oft mit langen Vertragslaufzeiten und zusätzlichen Kosten verbunden sind. 

Die Stadtwerke Northeim raten daher ebenfalls dazu, keine Schriftstücke ungeprüft zu unterschreiben und den Einbau von Smart-Meter nicht direkt zu bestätigen. Stattdessen sollte man Angebote immer in aller Ruhe vergleichen und sich im Zweifel an ihre Stadtwerke wenden. „Unsere Mitarbeitenden helfen Betroffenen in Northeim und geben zu den weiteren Schritten gerne Auskunft“, so Christian Politz. 

Ansprechpartner bei den SWN sind im Stadtwerke-Haus (Am Mühlenanger 1 in Northeim) montags bis donnerstags zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr sowie freitags zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr persönlich für Kundengespräche anzutreffen. Für telefonische Rückfragen ist das Team des Messstellenbetriebes unter der Rufnummer 05551 6005-360 erreichbar.

Informationen und FAQ

Wer ein Schreiben der Deutschen Messwesen erhalten hat und unschlüssig ist, was zu tun ist, findet Hilfe auch hier auf unserer Website. Die Stadtwerke Northeim haben die häufigsten Fragen und Antworten zu dem DMG-Schreiben und dem Smart-Meter-Einbau übersichtlich zusammengestellt.